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Cybermobbing auf dem Vormarsch

Neue Presseveröffentlichung der Allerzeitung

Artikel vom 14.02.2012 lesen

Anmerkungen in eigener Sache

  • so ziemlich jede Schule im Kreis kann betroffen sein (Dies war eine Vermutung, die sicher nicht unrealistisch ist). Das bedeutet, dass es sehr wahrscheinlich an so ziemlich jeder weiterführenden Schule schon Fälle von Cybermobbing gegeben hat (reine Grundschulen wohl ausgenommen). Auch sagt diese Information nichts darüber aus, wie gut oder schlecht mit dem Thema umgegangen wird. Klingt etwas reißerisch, trifft es aber grundsätzlich.
  • Danke für die Blumen, aber es gibt sicher viele andere gute und erfahrene Medienpädagogen und Medienpädagoginnen.
  • Dies ist mir besonders wichtig: Auf Cybermobbing kann man eben nicht (!) nur mit geballter Medienkompetenz reagieren. Einen Schritt zurück bitte. Das Vermitteln von gegenseitiger Wertschätzung, Empathie & Respekt erscheint mir an dieser Stelle zuallererst wichtig. Ein gutes Schulklima beugt hier vor. Natürlich kommt man heute nicht darum herum, sich zu informieren und medienkompetent zu sein. Besonders aufgrund der speziellen Vorgehensweisen beim Cybermobbing. Dies ist außerordentlich hilfreich. Diese Aussage bezieht sich vor allem darauf, dass man kein “Computerspezialist” sein muss, um Schüler in solchen Fällen zu beraten oder zu erziehen.

 

Zudem stellt sich die wichtige Frage, ob Cybermobbing unbedingt etwas mit gering ausgeprägter Medienerziehung zu tun hat oder ob hier nicht mangelnde Sozialkompetenz die entscheidende Motvívation ist? Werden Jugendliche, die sozial kompetent sind, der Versuchung wiederstehen können, andere mittels moderner Technik zu “mobben”? Können nicht erst sozial kompetente Menschen auch verantwortungsvoll mit modernen Medien umgehen?

Materialempfehlung: www.klicksafe.de  und www.juuuport.de

Cybermobbing – Wenn das Mobbing digital wird

“Cybermobbing ist eine Straftat” – Interview mit Marcus Lüpke Cybermobbing wird auch Thema auf der diesjährigen didacta in Hannover sein. An der Podiumsdiskussion “Erste Hilfe bei Cybermobbing” am 15. Februar nimmt unter anderem Marcus Lüpke teil. Der freie Journalist ist Lehrer an der Albert-Schweitzer-Schule in Gifhorn und war bis 2011 Mitarbeiter der Medienberatung des Landes Niedersachsen. Lüpke hat verschiedene medienpädagogische Ratgeber geschrieben, zuletzt erschienen: “Gewaltprävention 2.0”. Wir wollten von dem Praktiker und Experten mehr über Cybermobbing erfahren.

 

Zum Interview | Klicksafe-300x100 in

 

Kompletter Bericht 

Vortrag zum Thema Cybermobbing am Otto-Hahn Gymnasium in Gifhorn

Vortrag-cybermobbing-300x213 in Am 01.12.2011 : OHG in Gifhorn: Kurzweiliger Vortrag zum Thema “Cybermobbing & Soziale Netzwerke”. Die anwesenden Lehrkräfte des Gymnasiums und einigen Grundschulen des Landkreises wurden nicht enttäuscht. Neben Informationen rund um den Begriff “Cybermobbing” wurden auch das Internet und das Phänomen Facebook näher erläutert. Neben der aktuellen KIM-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest hatten die Teilnehmer auch die Möglichkeit die für die schulische medienerziehung sehr empfehlenswerten Materialien von klicksafe zum Thema Cybermobbing zu erhalten. Die in den Vortrag eingebundenene Videobeiträge, die sich sehr gut für den Einsatz in der Schule eignen, rundeten den insgesamt gut angenommenen Vortrag ab. Im Anschluss entwickelte sich eine Diskussion, in der über die Möglichkeiten der schulischen Intervention genauso gesprochen wurde, wie über die Frage nach den Hintergründen jugendlichen Präsentationswahns im Internet. Mehr Infos beim Autor der Webseiten.

Eine Buch- und Materialempfehlung und weiterführende Informationen zu Autoren und Rezensionen aus der Fachpresse für die Vorbereitung finden sie hier !