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Experte Lüpke: Sozialkompetenz kann Cybermobbing verhindern / Vortrag bei KVHS

Luepke in

Das Internet bietet nicht nur neue Chancen, es birgt auch Risiken. Zu einem Vortrag von Marcus Lüpke zum Thema Cybermobbing hatte daher die Kreisvolkshochschule (KVHS) Gifhorn eingeladen. „Mobbing ist für jeden ein bekanntes Thema. Kinder müssen frühzeitig auf die Risiken hingewiesen werden, die im Internet lauern. In einem guten Artikel finden sich einige Hintergründe und Tipp & Tricks rund um das Thema Cybermobbing.

 

 

Deutschlandfunk – Campusradio: Cybermobbing

15.02.2012 · 14:35 Uhr | Quelle : Deutschlandradio
Jeder dritte Schüler war schon Opfer von Pöbeleien bei Facebook und Co. (Bild: AP)

Strategien gegen Cybermobbing

Hauptschullehrer: Soziales Lernen ist Basis für verantwortungsvollen Umgang mit Medien

Marcus Lüpke im Gespräch mit Manfred Götzke

Immer mehr Schüler werden Opfer von Pöbeleien bei Facebook und Co. Medienkompetenz und -erziehung sowie ein vernünftiger sozialer Umgang an Schulen sind wichtige Voraussetzungen, um das Mobben per Mausklick zu verhindern, meint Marcus Lüpke. Der Hauptschullehrer ist Autor des Buches “Gewaltprävention 2.0“.

Manfred Götzke: Was dieser Schüler hier beschreibt, das ist alles andere als ein Randphänomen, eher ein klassischer Fall von Cybermobbing. Jeder dritte Schüler war schon Opfer von Pöbeleien bei Facebook und Co., und die Lehrer, die sind meist ratlos, wie sie damit umgehen sollen, wenn sie überhaupt davon erfahren, dass ihr Schüler Mobbing-Opfer wurde. Cybermobbing, das ist dieses Jahr auch Schwerpunktthema hier auf der Didacta in Hannover. Psychologen, Kriminologen und Lehrer diskutieren darüber. Einer davon ist Marcus Lüpke, Lehrer und Autor des Buches “Gewaltprävention 2.0”, und er ist jetzt bei mir. Hallo, Herr Lüpke! Deutschlandfunk – Campusradio: Cybermobbing weiterlesen

Cybermobbing auf dem Vormarsch

Neue Presseveröffentlichung der Allerzeitung

Artikel vom 14.02.2012 lesen

Anmerkungen in eigener Sache

  • so ziemlich jede Schule im Kreis kann betroffen sein (Dies war eine Vermutung, die sicher nicht unrealistisch ist). Das bedeutet, dass es sehr wahrscheinlich an so ziemlich jeder weiterführenden Schule schon Fälle von Cybermobbing gegeben hat (reine Grundschulen wohl ausgenommen). Auch sagt diese Information nichts darüber aus, wie gut oder schlecht mit dem Thema umgegangen wird. Klingt etwas reißerisch, trifft es aber grundsätzlich.
  • Danke für die Blumen, aber es gibt sicher viele andere gute und erfahrene Medienpädagogen und Medienpädagoginnen.
  • Dies ist mir besonders wichtig: Auf Cybermobbing kann man eben nicht (!) nur mit geballter Medienkompetenz reagieren. Einen Schritt zurück bitte. Das Vermitteln von gegenseitiger Wertschätzung, Empathie & Respekt erscheint mir an dieser Stelle zuallererst wichtig. Ein gutes Schulklima beugt hier vor. Natürlich kommt man heute nicht darum herum, sich zu informieren und medienkompetent zu sein. Besonders aufgrund der speziellen Vorgehensweisen beim Cybermobbing. Dies ist außerordentlich hilfreich. Diese Aussage bezieht sich vor allem darauf, dass man kein “Computerspezialist” sein muss, um Schüler in solchen Fällen zu beraten oder zu erziehen.

 

Zudem stellt sich die wichtige Frage, ob Cybermobbing unbedingt etwas mit gering ausgeprägter Medienerziehung zu tun hat oder ob hier nicht mangelnde Sozialkompetenz die entscheidende Motvívation ist? Werden Jugendliche, die sozial kompetent sind, der Versuchung wiederstehen können, andere mittels moderner Technik zu “mobben”? Können nicht erst sozial kompetente Menschen auch verantwortungsvoll mit modernen Medien umgehen?

Materialempfehlung: www.klicksafe.de  und www.juuuport.de